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Dr. Wolfgang Wodarg in Goldegg: „Die Welt ist krank – wie kann man da gesund sein?“

Gesundheitspolitik, Pandemien und die Rolle von Wissenschaft, Medizin, Medien und Politik im Mittelpunkt des Vortrags


Goldegg. Unter dem provokanten Titel „Die Welt ist krank – wie kann man da gesund sein?“ kommt der Arzt, Gesundheitspolitiker und Autor Dr. Wolfgang Wodarg am 22. Oktober 2026 nach Goldegg. Der Vortrag beginnt um 18:30 Uhr im Kultur- und Seminarzentrum Schloss Goldegg; Einlass ist ab 17:30 Uhr.


Wodarg kündigt einen kritischen Blick auf Entwicklungen an, die seiner Ansicht nach das Gesundheitswesen und die Gesellschaft prägen. Im Zentrum stehen dabei mehrere Themen, die sich durch seine Ankündigungen und öffentlichen Auftritte ziehen: der Umgang mit Pandemien, die Rolle von Wissenschaft und Medizin sowie der Einfluss von Medien, Politik und wirtschaftlichen Interessen.


„Falsche Pandemien“ als Ausgangspunkt

Ein zentraler Begriff des angekündigten Vortrags sind die von Wodarg so bezeichneten „falschen Pandemien“. Damit knüpft er an seine langjährige Kritik an der internationalen Pandemiepolitik an. Wodarg war bereits während der Schweinegrippe 2009/2010 mit einer kritischen Position zur damaligen Bewertung der Pandemie international bekannt geworden.

Auch die Erfahrungen aus der Corona-Zeit bilden einen wichtigen Hintergrund seiner heutigen Argumentation. Wodarg stellt dabei die Frage, wie gesundheitliche Risiken bewertet werden, wer über Gefahren entscheidet und welche Rolle dabei wissenschaftliche Institutionen, Politik und Medien spielen.


Kritik an Wissenschaft und Medizin

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends ist die Wissenschaft und Medizin. Nach Angaben des Veranstalters spricht Wodarg ausdrücklich über Korruption beziehungsweise Fehlentwicklungen in diesen Bereichen.

Dabei geht es um eine grundsätzliche Frage: Wie unabhängig kann medizinische und wissenschaftliche Entscheidungsfindung sein, wenn gleichzeitig wirtschaftliche und politische Interessen eine Rolle spielen?

Wodarg fordert in diesem Zusammenhang eine kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Strukturen. Seine Position ist dabei deutlich: Gesundheit müsse stärker vom Menschen und seiner Selbstbestimmung her gedacht werden und dürfe nicht ausschließlich über Institutionen und wirtschaftliche Interessen definiert werden.


Medien und Politik unter Beobachtung

Neben Wissenschaft und Medizin nennt die Veranstaltungsankündigung ausdrücklich auch Medien und Politik.

Wodarg hinterfragt, wie öffentliche Wahrnehmung entsteht und welchen Einfluss politische Entscheidungen und mediale Berichterstattung auf die Einschätzung gesundheitlicher Risiken haben. Gerade die vergangenen Jahre hätten gezeigt, wie stark wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Debatten miteinander verbunden sein können.

Damit richtet sich seine Kritik nicht nur gegen einzelne Entscheidungen, sondern gegen Strukturen und Entscheidungsprozesse insgesamt.


Wie bleibt der Einzelne gesund?

Der Titel des Abends geht jedoch über eine reine Kritik an Politik und Gesundheitswesen hinaus. Die Frage „Wie kann man da gesund sein?“ richtet den Blick auch auf den einzelnen Menschen.

Gesundheit wird dabei nicht allein als Abwesenheit einer Krankheit verstanden. Es geht ebenso um Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und die Fähigkeit, Informationen kritisch zu hinterfragen.

Damit verbindet Wodarg medizinische Fragen mit einer gesellschaftspolitischen Perspektive: Welche Voraussetzungen braucht ein Mensch, um eigenständig Entscheidungen über seine Gesundheit treffen zu können?


„Wende zum Guten“

Als weiteres Ziel nennt die Veranstaltungsankündigung die „Voraussetzungen und Möglichkeiten einer Wende zum Guten“.

Der Abend in Goldegg soll damit nicht bei der Kritik stehen bleiben. Vielmehr stellt sich die Frage, welche Veränderungen notwendig wären, damit Wissenschaft, Medizin, Politik und Medien wieder stärker dem Gemeinwohl dienen können.


Kontroverse Diskussion zu erwarten

Die von Wodarg vertretenen Positionen sind teilweise umstritten und werden insbesondere im Zusammenhang mit seinen Aussagen zur Corona-Pandemie kontrovers diskutiert. Für eine sachliche Auseinandersetzung ist daher eine klare Unterscheidung zwischen seinen persönlichen beziehungsweise politischen Bewertungen und wissenschaftlich belegten Erkenntnissen wichtig.

Gerade diese Kontroversen dürften jedoch einen wesentlichen Teil der Diskussion ausmachen. Der Vortrag verspricht weniger eine klassische medizinische Informationsveranstaltung als eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Frage, wie Gesundheit, Wissenschaft, gesellschaftliche Verantwortung und politische Macht miteinander verbunden sind.


Veranstaltung: Dr. Wolfgang Wodarg – „Die Welt ist krank – wie kann man da gesund sein?“

Datum: Donnerstag, 22. Oktober 2026

Beginn: 18:30 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr

Ort: Kultur- und Seminarzentrum Schloss Goldegg, Hofmark 1, 5622 Goldegg

Veranstalter: Gesellschaft Zukunft Salzburg



Bild: Wolfgang Wodarg mit Obmann Patrick Prömer M.Sc. in Tamsweg


 
 
 

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