Wenn das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile
- gesellschaftzukunf
- vor 2 Tagen
- 4 Min. Lesezeit
Christine Schein arbeitet dort, wo andere längst aufgehört haben hinzuschauen
St. Veit im Pongau. – Wie wird man sichtbar, wenn die eigene Arbeit in keine Schublade passt? Diese Frage begleitet viele Menschen, die sich selbstständig machen. Besonders in einer Zeit, in der Personal Branding, klare Zielgruppen und möglichst einfache Botschaften als Erfolgsrezept gelten, scheint die Antwort zunächst naheliegend: Entscheide dich für eine Zielgruppe. Für ein Problem. Für eine Lösung.
Für Christine Schein funktioniert das nicht.
Und vielleicht liegt genau darin das Besondere ihrer Arbeit.
„Mein Thema ist das Ganze“, sagt sie heute.
Was zunächst wie eine ungewöhnliche Positionierung klingt, beschreibt bei näherer Betrachtung sehr genau den Kern ihrer Arbeit. Christine Schein betrachtet Menschen nicht isoliert. Sie richtet ihren Blick auf Zusammenhänge – auf Beziehungen, Familien, berufliche Situationen, persönliche Entwicklungen und das Umfeld, in dem Menschen leben und arbeiten.
Ihre Arbeit bewegt sich dabei auf einer energetischen Ebene. Sie beschreibt sich als hellsichtig und hellfühlend und nimmt nach eigener Aussage Informationen als Bilder, Worte und Gefühle wahr. Dabei verbindet sie sich mit der Energie eines Menschen und betrachtet unterschiedliche Ebenen seines Seins – körperlich, seelisch und geistig.
Wo das Offensichtliche nicht die ganze Geschichte erzählt
Christine Schein interessiert sich nicht nur für das, was unmittelbar sichtbar ist.
Eine berufliche Krise kann mit persönlichen oder familiären Themen verbunden sein. Spannungen in einer Beziehung können einen längeren Ursprung haben. Schwierigkeiten in einer Familie lassen sich manchmal nicht verstehen, wenn man nur auf eine einzelne Person blickt. Und auch in Unternehmen können Konflikte, Spannungen, Unsicherheit oder Mobbing Teil eines größeren Zusammenhangs sein.
Genau hier setzt ihre systemische Sichtweise an.
Auf ihrer Website beschreibt sie ihre Angebote deshalb nicht als Sammlung einzelner Probleme, sondern als unterschiedliche Zugänge zu Lebensbereichen: „Rundum g’sund“, „Familien-Glück“ sowie „Fülle & Erfolg“. Letzteres richtet sich ausdrücklich auch an Unternehmen und beschäftigt sich mit Menschen, Miteinander und gesunder Führung. Wenn es im Team kriselt oder unterschwellige Spannungen entstehen, sei ein Blick hinter die sichtbare Oberfläche notwendig.
Damit spannt Christine Schein einen ungewöhnlich weiten Bogen: vom persönlichen Erleben über Familie und Partnerschaft bis hin zu beruflichen Systemen.
Doch damit endet ihr Verständnis von Zusammenhängen noch nicht.
Auch Tiere, Räume, Häuser und Grundstücke können Teil einer Situation sein. Für Christine Schein bedeutet das: Nicht immer liegt eine Belastung ausschließlich bei dem Menschen, der sie wahrnimmt. Manchmal lohnt sich der Blick auf das gesamte Umfeld.
Die Frau im Zentrum – und gleichzeitig der Blick auf das große Ganze
Auf ihrer Website steht zunächst die Frau im Mittelpunkt. Christine Schein beschreibt die Frau als „Zentrum der Familie“ und verbindet damit die Vorstellung, dass sich in ihr Wege, Generationen und Geschichten berühren. Wenn eine Frau sich selbst neu wahrnehme und ihren eigenen Weg finde, könne dies auch Auswirkungen auf ihr Umfeld haben.
Ihre Begleitung versteht sie als einen geschützten Raum, in dem Menschen wieder Zugang zu ihrer eigenen Wahrnehmung finden können. Sie spricht von innerer Präsenz, Wahrheit und Würde – und davon, dass alte Rollen, Erwartungen und Geschichten sichtbar werden dürfen.
Ein zentraler Gedanke ihrer Arbeit lautet dabei, Brücken zwischen Familien- und Ahnengeschichten und der eigenen Gegenwart zu bauen: zu verstehen, was war, und dadurch freier entscheiden zu können, was bleiben darf.
Es ist eine Perspektive, die weniger nach dem schnellen „Was ist das Problem?“ fragt, sondern nach dem „Was wirkt hier eigentlich?“.
Eine Begleitung, die über das Gespräch hinausgeht
Christine Schein arbeitet über einen längeren Zeitraum mit Menschen. Ihre Angebote beinhalten nach Angaben ihrer Website einen wöchentlichen Termin sowie telefonische Begleitung zwischen den Terminen. Sitzungen sind sowohl vor Ort als auch online möglich. Zum Kennenlernen bietet sie ein kostenloses Erstgespräch an.
Dabei scheint eine Eigenschaft immer wieder auf: die Verbindung aus außergewöhnlicher Wahrnehmung und Bodenständigkeit.
In den zahlreichen Erfahrungsberichten auf ihrer Website beschreiben Menschen sehr unterschiedliche Erfahrungen. Sie berichten von mehr Klarheit, neuen Perspektiven, einem anderen Umgang mit schwierigen Lebenssituationen und dem Gefühl, wieder stärker bei sich selbst anzukommen. Andere schildern Erfahrungen im Zusammenhang mit familiären Mustern, Beziehungen oder beruflichen Herausforderungen. Auch die Arbeit mit Pferden wird mehrfach erwähnt.
Besonders bemerkenswert ist die Bandbreite der Rückmeldungen: Unter den Menschen, die ihre Erfahrungen schildern, finden sich unter anderem Unternehmerinnen, Führungskräfte, Selbstständige und Männer ebenso wie Familien. Ein Klient beschreibt Christine Schein als jemanden mit einer „großen Gabe“ und zugleich einer „bodenständigen Herangehensweise“.
Kein Entweder-oder
Vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft hinter ihrer Arbeit.
Christine Schein möchte den Menschen nicht auf eine Rolle reduzieren.
Nicht auf „die Frau mit dem Beziehungsthema“.
Nicht auf „den Unternehmer mit dem beruflichen Problem“.
Nicht auf „das Kind mit einer Schwierigkeit“.
Nicht auf ein Symptom.
Nicht auf eine Diagnose.
Nicht auf eine einzelne Lebenssituation.
Stattdessen geht es um den Menschen in seinem gesamten Zusammenhang.
Das macht ihre Arbeit schwer in eine klassische Marketingkategorie einzuordnen – und gleichzeitig unverwechselbar.
Denn das Leben selbst ist selten kategorisch.
Familie beeinflusst Beruf. Beruf beeinflusst Beziehung. Beziehungen beeinflussen das persönliche Erleben. Räume beeinflussen Menschen. Menschen beeinflussen Räume. Vergangenes wirkt in der Gegenwart. Und manchmal zeigt sich ein Thema an einer Stelle, während seine eigentliche Geschichte ganz woanders beginnt.
Christine Schein hat deshalb aufgehört, ihre Arbeit kleiner zu machen, damit sie leichter erklärbar wird.
Ihr Ansatz ist nicht die Reduktion auf einen Ausschnitt. Ihr Ansatz ist der Blick auf das gesamte Bild.
„Mein Thema ist das Ganze.“
Dieser Satz könnte deshalb kaum besser beschreiben, wofür Christine Schein steht.
Sie verbindet ihre hellsichtige und hellfühlende Wahrnehmung mit einer individuellen, persönlichen Begleitung. Ihr Anspruch ist es, sichtbar zu machen, was hinter dem Offensichtlichen liegt, Zusammenhänge wahrzunehmen und Menschen dabei zu begleiten, wieder mehr Klarheit, Eigenverantwortung und Zugang zu sich selbst zu finden.
Dabei geht es nicht darum, fertige Antworten überzustülpen.
Es geht um Wahrnehmen.Um Erkennen.Um Verstehen.Um das Lösen dessen, was nicht mehr stimmig ist.Und letztlich um die Frage:
Wer bist du wirklich – wenn all das wegfällt, was du bisher über dich geglaubt hast?
Christine Schein arbeitet aus St. Veit im Pongau und begleitet Menschen sowohl persönlich als auch online. Ihre Arbeit richtet sich an Frauen und – je nach Anliegen – ebenso an Männer, Familien und berufliche Zusammenhänge. Auf ihrer Website finden sich neben Informationen zu ihrer Arbeitsweise und ihren Angeboten zahlreiche persönliche Erfahrungsberichte.
Christine Schein
Metzgerfeld 8/1
5621 St. Veit im Pongau
Telefon: +43 664 111 00 85
E-Mail: info@christine-schein.at
Website: www.christine-schein.at
Erreichbarkeit: Montag bis Freitag, 09:00–12:00 Uhr und 13:00–17:00 Uhr.





Kommentare